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Ereignisse | 2020Kunstwanderung 2020

Kunstwanderung 2020

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Kunstwanderung 2020 nach Gretzenbach und Schönenwerd

 

Noch im August folgten trotz Covid und unsicherer Wetterprognose zwölf Personen der Einladung zur traditionellen Kunstwanderung in den nahen Kanton Solothurn. Den Umständen entsprechend hatte Elisabeth Heuberger ein einfacheres und kürzeres, aber nicht weniger interessantes Projekt vorbereitet.

Gleich am Morgen fand die Besichtigung des buddhistischen Zentrums in Gretzenbach statt. Mit grossem Engagement erklärte Herr Krattiger die Grundpfeiler des Buddhismus mit Karma (Taten), Wiedergeburt und Erkenntnis durch Meditation.

2003 konnte das fertiggestellte Heiligtum eingeweiht werden. Es trägt den Namen der thailändischen Königsmutter Wat Srinagarindravararam und ist das spirituelle und kulturelle Zentrum für viele in der Schweiz lebende Buddhisten und Thailänder. Die vier bis sechs Mönche unterrichten neben Religion auch thailändische Sprache und Kultur.

Schon das Äussere des Tempels mit Türmchen und reichen  rot-grünen und golden glänzenden Verzierungen liess die Gruppe staunen,

Speziell ging Herr Krattiger auf die reiche Bemalung des Innern ein. Die farbenfrohen Bilder stellen Szenen aus dem Leben und der Erleuchtung Buddhas und wichtige Feierlichkeiten dar. Sie sind eng verbunden mit der thailändischen Königsfamilie.

Nach einem Gruppenfoto war es bereits Zeit fürs Mittagessen. Bei der nassen Witterung waren alle dankbar, dass Herr Krattiger fürs  Picknick das Untergeschoss des Tempels öffnete. Als es anfangs der Wanderung zu regnen begann, anerbot sich auch das Café Maier für die obligate Kaffeepause.

Die Wanderung durch den schönen Bally-Park mit altem Baumbestand und vielen landschaftlichen und architektonischen Elementen fiel etwas kurz aus, doch alle waren sich einig: „Da gehen wir bei schönem Wetter noch einmal hin.“

Die letzte Station war die tausendjährige Stiftskirche Schönenwerd am Kreuzpunkt antiker Strassen und Pilgerwege, deren Baugeschichte, Architektur und Innenausstattung Elisabeth selber erklärte. Bemerkenswert ist, dass trotz unterschiedlicher Bauetappen und Stile eine harmonische Verbindung der romanischen Bauteile und der barocken Stuckaturen entstanden ist. Auch die Marienkapelle auf der Empore und die restaurierten Malereien in der Vorkirche und im romantischen Kreuzgang konnten bewundert werden. Als sich vor der Heimreise die Sonne noch zeigte, genoss man vom grossen Vorplatz aus die Aussicht auf Schönenwerds Industriebauten und Fabrikantenvillen, auf das Aaretal und den Jura.

 

Elisabeth Heuberger